Partner werden
Produkte
DEOS composing Portfolio

Entdecken Sie unser umfangreiches Produktportfolio für die Gebäudeautomation. Vom BACnet/SC Controller bis hin zur B-AWS zertifizierten Gebäudeleittechnik OPENweb finden Sie bei uns das passende Produkt für Ihr individuelles Vorhaben.

Lösungen

Entdecken Sie unsere praxisnahen Lösungen für die Gebäudeautomation. Profitieren Sie vom Energiemonitoring, dem Fernzugriff und der Standortvernetzung und vielen weiteren Lösungen.

Services

Entdecken Sie unser Service- und Dienstleistungsangebot für unsere Partner, Kunden und Interessenten.

Warum DEOS?

Wir machen unsere Partner erfolgreicher. Erfahren auch Sie, warum Sie mit uns zusammenarbeiten sollten.

Projekte & Services

Von der ersten Beratung über die fachgerechte Projektausführung bis hin zu Wartung und Service begleitet DEOS Sie ganzheitlich auf dem Weg zu effizienten und zukunftssicheren Gebäudelösungen.

Whitepaper

Hier finden Sie praxisnahe Informationen und Tipps rund um die klassische Gebäudeautomation und moderne Smart Buildings hochwertig aufbereitet.

Blog Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B: mehr Effizienz für Ihre Heizung
Blog

Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B: mehr Effizienz für Ihre Heizung

13. Januar 2026
Share blog post

Sie möchten Ihre Heizung optimieren und Heizkosten senken?

Dann ist der hydraulische Abgleich ein entscheidender Schritt. Insbesondere das Verfahren B, auch bekannt als vereinfachter hydraulischer Abgleich, bietet eine praktikable Lösung für viele Bestandssysteme. 

Der hydraulische Abgleich ist der Schlüssel zu einer gleichmäßigen Wärmeverteilung in Ihrem Heizsystem. Informieren Sie sich jetzt über das Verfahren B des hydraulischen Abgleichs!

Was ist der hydraulische Abgleich und warum ist er notwendig?

Ihr Heizsystem ist ein komplexes Gefüge, in dem Heizwasser durch Rohre strömt, um jeden einzelnen Heizkörper in Ihrem Gebäude mit Wärme zu versorgen. Eine optimale Funktion dieses Systems erfordert eine präzise Einstellung und Abstimmung.

Ohne den hydraulischen Abgleich kann es zu einer ungleichmäßigen Verteilung des Heizwassers kommen. Dies führt dazu, dass einige Heizkörper übermäßig viel Wärme erhalten, während andere Bereiche unterversorgt bleiben und nicht ausreichend beheizt werden. Die Folge sind unnötig hohe Energieverbräuche für überhitzte Räume und gleichzeitig kühle Bereiche.

Der hydraulische Abgleich stellt sicher, dass jeder Heizkörper genau die Menge an Heizwasser erhält, die er für eine effiziente und gleichmäßige Beheizung des jeweiligen Raumes benötigt. Dies optimiert den Energieverbrauch und sorgt für angenehme Raumtemperaturen im gesamten Gebäude.

Interesse geweckt?

Dann kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen weiter.

Verfahren A oder Verfahren B: Welches Verfahren ist das richtige?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Hauptverfahren für den hydraulischen Abgleich:

  • Verfahren A (berechneter Abgleich)

     Hierbei werden alle Parameter des Heizsystems – von der Heizlast jedes Raumes über die Rohrdimensionen bis zu den Widerständen der Ventile – exakt berechnet. Dies ist die präziseste Methode, aber auch die aufwendigste.

  • Verfahren B (vereinfachter Abgleich)

    Bei diesem Ansatz, oft angewendet in Bestandsgebäuden, werden bestimmte Annahmen getroffen und die Einstellungen basieren auf Erfahrungswerten und überschlägigen Heizlastberechnungen. Es ist weniger komplex und daher schneller umsetzbar.

  • Das Verfahren B eignet sich besonders gut, wenn keine vollständigen Planungsunterlagen des Heizsystems vorliegen oder wenn der Aufwand für eine detaillierte Berechnung zu hoch wäre.

    Funktionsweise des hydraulischen Abgleichs nach Verfahren B

    Beim Verfahren B geht es darum, die Durchflussmengen an jeden Heizkörper so anzupassen, dass jeder Raum die exakt benötigte Wärmemenge erhält. Dies geschieht in der Regel durch die Einstellung der voreinstellbaren Thermostatventile an den Heizkörpern oder durch den Einsatz von Volumenstromreglern.

    Ein wesentlicher Schritt beim vereinfachten Abgleich ist die Erfassung der Raumheizlasten, also des Wärmebedarfs jedes einzelnen Raumes. Basierend darauf werden die benötigten Volumenströme für die Heizkörper ermittelt.

    Vorteile des hydraulischen Abgleichs nach Verfahren B

    Die Implementierung des hydraulischen Abgleichs, auch nach dem vereinfachten Verfahren B, bringt eine Vielzahl von Vorteilen mit sich:

  • Senkung der Heizkosten

    Durch die optimierte Wärmeverteilung wird weniger Energie benötigt, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen.

  • Längere Lebensdauer der Anlage

    Eine gleichmäßig ausgelastete Heizungsanlage verschleißt weniger schnell und arbeitet effizienter.

  • Kürzere Amortisationszeit

    Oft machen sich die Investitionskosten für den Abgleich bereits nach kurzer Zeit bezahlt.

  • Umweltschonung

    Ein geringerer Energieverbrauch bedeutet auch eine Reduzierung der CO2-Emissionen.

  • Erhöhter Komfort

    Alle Räume werden gleichmäßig und angenehm warm. 

  • Der hydraulische Abgleich nach Verfahren B ist ein vergleichsweise kostengünstiger und effektiver Weg, die Effizienz Ihrer Heizungsanlage deutlich zu verbessern.

    Die rechtliche Verpflichtung: Abgleich als Pflicht in bestimmten Fällen

    Es ist wichtig zu wissen, dass der hydraulische Abgleich nicht immer nur eine Option zur Effizienzsteigerung ist. Insbesondere in Deutschland gibt es seit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) und weiteren Verordnungen konkrete Verpflichtungen für den hydraulischen Abgleich. Bei bestimmten Sanierungsmaßnahmen, wie dem Austausch des Wärmeerzeugers (Heizkessels) oder dem Einbau einer Fußbodenheizung, ist der hydraulische Abgleich gesetzlich vorgeschrieben. Dies soll sicherstellen, dass die neuen oder optimierten Heizsysteme von Anfang an effizient und umweltschonend betrieben werden.

  • Fördermöglichkeiten nutzen!

    Viele Länder und Regionen bieten attraktive Förderprogramme für energetische Sanierungsmaßnahmen an, wozu auch der hydraulische Abgleich zählt. Informieren Sie sich bei Ihrer lokalen Energieberatungsstelle oder den zuständigen Behörden über mögliche Zuschüsse. Dies kann die Investition rentabler machen. Lesen Sie sich hierzu auch unseren Blogbeitrag zur BAFA-Förderung von hydraulischem Abgleich durch. 

    Weitere Informationen finden Sie hier. 

  • Wer kann einen hydraulischen Abgleich durchführen?

    Die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs sollte in den meisten Fällen einem qualifizierten Fachbetrieb überlassen werden. Heizungsbauer, SHK-Betriebe (Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik) oder spezialisierte Energieberater verfügen über das notwendige Know-how, die Werkzeuge und die Software, um eine korrekte Berechnung und Einstellung vorzunehmen.

    Was passiert, wenn man keinen hydraulischen Abgleich macht?

    Verzichtet man auf den hydraulischen Abgleich, funktioniert die Heizung zwar, aber ineffizient und mit unnötigem Verschleiß. In Ihrem Heizsystem äußert sich das auf verschiedene Weisen: Manche Heizkörper werden zu heiß, während andere lauwarm oder sogar kalt bleiben, selbst wenn das Thermostat voll aufgedreht ist. Um die kalten Räume doch noch warm zu bekommen, drehen Sie gegebenenfalls die Heizung weiter auf, was wiederum dazu führt, dass die bereits warmen Räume überhitzen. Die Folge ist ein erhöhter Energieverbrauch, da die Heizungsanlage ständig gegen unnötige Widerstände ankämpfen muss oder unnötig hohe Vorlauftemperaturen fährt. Zudem kann es zu Fließgeräuschen in den Rohren kommen und die Lebensdauer einzelner Komponenten der Heizungsanlage – insbesondere der Pumpe – kann sich verkürzen, da diese unnötig stark beansprucht werden. Kurz gesagt: Ohne hydraulischen Abgleich verpufft ein Großteil der eingesetzten Heizenergie.

    Interesse geweckt?

    Jetzt kontaktieren!