„Oft reicht das Geld nicht einmal bis zur Monatsmitte“
– berichtet Sprecherin Frau Heeke vom Sozialpunkt in Rheine.
Die anhaltenden Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Energie treffen vor allem Familien mit geringem Einkommen. „Immer mehr Menschen stoßen an ihre finanziellen Grenzen. Die staatliche Unterstützung reicht zunehmend nicht aus“, erklärt Sprecherin Frau Heeke vom Sozialpunkt, einer unabhängigen Beratungsstelle in Rheine.
Rund 20 Ehrenamtliche unterstützen dort Menschen „rechts der Ems“ in akuten Notlagen. In diesem Jahr wurden bereits etwa 250 Personen mit schneller, unbürokratischer Hilfe wie Beratung und Lebensmittelgutscheinen unterstützt, damit sie ihr knappes Budget für andere notwendige Ausgaben nutzen können.
Ein besonderes Projekt ist die jährliche Weihnachtsaktion: Rund 45 ausgewählte Alleinerziehende, Familien und Einzelpersonen erhalten Lebensmittel- und Spielzeuggutscheine, um trotz knapper Mittel ein schönes Weihnachtsfest feiern zu können.
„Wir würden gerne mehr Menschen helfen, aber unsere Mittel reichen nicht aus“, so Heeke. Der Sozialpunkt erhält zwar regelmäßige Spenden einiger weniger Unternehmen – darunter der DEOS AG aus Rheine –, doch der Bedarf steigt jedes Jahr. Zusätzliche Spender seien daher dringend willkommen.
Die DEOS AG unterstützt den Sozialpunkt seit vielen Jahren und verzichtet für die Spende bewusst auf Weihnachtsgeschenke für Kunden. „Diese Unterstützung hilft uns sehr und kommt ohne Umwege bei den Menschen an, die sie am dringendsten benötigen“, betont Heeke.
Die Beratungsstelle sitzt seit über 14 Jahren im Basilika-Forum, Osnabrücker Straße 34, und ist dienstags von 10:00 bis 12:00 Uhr sowie freitags von 15:30 bis 17:30 Uhr geöffnet. Immer wieder erleben die Ehrenamtlichen bewegende Momente: „Man sieht in den Gesichtern, wie erleichtert die Menschen sind. Das zeigt, wie wichtig unsere Aufgabe für die Region ist.“

