Was ist Energiemonitoring im Gebäude?
Energiemonitoring ist ein systematischer Prozess zur Erfassung, Analyse und Optimierung des Energieverbrauchs. Dabei werden Sensoren und Messsysteme genutzt, um Daten in Echtzeit zu sammeln und auszuwerten. Ziel ist es, den Energieverbrauch transparenter zu machen, Einsparpotenziale zu identifizieren und langfristig Kosten zu senken. Moderne Energiemonitoringsysteme helfen Unternehmen und Besitzer von Nichtwohngebäuden, nachhaltige Strategien zur Energieeinsparung zu entwickeln und umzusetzen.
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Umweltbezogene Faktoren: Das GEG und ESG zwingen zum Handeln
Anforderungen aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG)
Anforderungen an technische Systeme (§ 71 GEG)
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Das GEG fordert eine effiziente Regelbarkeit von Anlagen zur Senkung des Energiebedarfs. Monitoring-Systeme ermöglichen die kontinuierliche Kontrolle von Anlagenparametern und schaffen Transparenz über tatsächliche Verbrauchsmuster. Zudem schreibt das GEG ein Energiemonitoring für Gebäude mit einer Nennleistung der Heizungs- oder Klimaanlage von über 290 kW vor.
Betriebstechnische Optimierung (§ 74 GEG)
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Nichtwohngebäude mit technischer Gebäudeausrüstung (Heizung, Kühlung, Lüftung, Beleuchtung) müssen zwei Jahre nach Inbetriebnahme eine betriebstechnische Inspektion durchlaufen. Ein Energiemonitoring liefert die notwendige Datengrundlage, um den effizienten Betrieb nachzuweisen und Optimierungspotenziale frühzeitig zu erkennen.
Nachweispflichten und Systembewertung (§ 77 GEG)
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Bei Modernisierung oder Austausch technischer Systeme müssen Eigentümer deren Effizienz belegen. Energiemonitoring erleichtert diese Nachweise durch präzise, kontinuierlich erhobene Verbrauchsdaten. Ein Energiemonitoring-System ist ein wirkungsvolles Instrument, um gesetzliche Anforderungen aus dem GEG effizient zu erfüllen, Betriebskosten zu senken und regulatorische Risiken zu minimieren. Es schafft die Grundlage für einen transparenten, energieeffizienten und zukunftssicheren Gebäudebetrieb.
Mehr über das das Gebäudeenergiegesetz erfahren Sie hier.
Anforderungen aus den ESG-Kriterien
Ein Energiemonitoring-System leistet hier einen messbaren Beitrag zur Erfüllung aller drei ESG-Dimensionen – vor allem im Environmental-Bereich, aber auch mit Wirkung auf Governance und Social:
Umwelt (Environmental): Nachweis von Energieeffizienz und CO2-Reduktion
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Ein Energiemonitoring …
▪ liefert messbare Daten zu Energieverbräuchen
▪ erstellt daraus das geforderte ESG-Reporting, CO2-Bilanzen etc.
▪ identifiziert Reduktionspotenziale
▪ hilft bei der Einhaltung von Schwellwerten zur Erfüllung der Taxonomie-Kriterien
Soziales (Social): Gesundheit, Komfort und Nutzerzufriedenheit
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Ein Energiemonitoring …
▪ überwacht das Raumklima und die Luftqualität zur Verbesserung des Nutzerkomforts
▪ sorgt so für positive Arbeitsbedingungen, Mieterzufriedenheit und Wohlbefinden
▪Unternehmensfüh
Unternehmensführung (Governance): Transparente und verantwortungsvolle Betriebsführung
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Ein Energiemonitoring …
▪ ermöglicht datenbasierte Entscheidungen im Gebäudebetrieb – statt auf Erfahrungswerten oder Schätzungen zu setzen.
▪ stärkt die Nachvollziehbarkeit, Risikominimierung und Rechenschaftspflicht innerhalb der Unternehmensführung.
Umsetzung eines Energiemonitoringsystems
Ein effektives Energiemonitoring erfordert eine strukturierte Herangehensweise. Die Umsetzung beginnt mit einer Bedarfsanalyse, um die relevanten Energieverbraucher im Gebäude zu identifizieren. Anschließend erfolgt die Installation von Mess- und Sensortechnik, die kontinuierlich Daten über Strom- und Wärmeverbrauch erfasst. Diese Daten werden über eine zentrale Plattform visualisiert und analysiert. Mithilfe intelligenter Algorithmen lassen sich ineffiziente Prozesse und ungenutzte Einsparpotenziale erkennen.
Doch wie gelingt der Einstieg in ein Energiemonitoring, das nicht nur technische Anforderungen erfüllt, sondern auch wirtschaftlich, förderfähig und zukunftssicher ist? Hier setzt unser Leitfaden an.
Leitfaden Ganzheitliches Energiemonitoring
Drei mögliche Ausbauschritte für Gebäudebesitzer und -betreiber – GEG-/ESG-konform, BAFA-förderfähig und hosted in Germany
Steigende Energiekosten, gesetzliche Vorgaben und ESG-Anforderungen stellen Gebäudebetreiber vor neue Herausforderungen. Wer heute die richtigen Weichen stellt, profitiert morgen von effizienteren Prozessen, geringeren Kosten und einer besseren CO₂-Bilanz.
In unserem Whitepaper erfahren Sie, wie Sie mit einem ganzheitlichen Energiemonitoring Schritt für Schritt zu mehr Energieeffizienz gelangen – von der einfachen Einstiegslösung bis hin zum skalierbaren Cloudsystem.
Erfahren Sie:
- Wie Sie gesetzliche Anforderungen (GEG, ESG) erfüllen und gleichzeitig Energiekosten senken
- Welche Ausbaustufen für Ihr Gebäude sinnvoll sind – wirtschaftlich und zukunftssicher
- Warum sich ein förderfähiges Energiemonitoring „Made in Germany“ langfristig auszahlt
Software zur Datenauswertung
Moderne Softwarelösungen im Energiemonitoring spielen eine zentrale Rolle bei der Erfassung, Analyse und Visualisierung von Energiedaten. Sie ermöglichen es, Verbrauchsmuster zu erkennen, Ineffizienzen aufzudecken und gezielte Maßnahmen zur Energieeinsparung abzuleiten. Die meisten Systeme arbeiten cloudbasiert oder lokal und bieten Funktionen wie automatisierte Berichterstellung, Alarme bei ungewöhnlichem Energieverbrauch und Schnittstellen zu weiteren Gebäudemanagementsystemen.
DEOS-Lösung: die pro.Building Suite
Das Herzstück der DEOS-Lösung bildet unsere IoT-Plattform pro.Building Suite. Hier werden alle Daten zusammengeführt, gespeichert und weiterverarbeitet. Energiereports können automatisch im Hintergrund erzeugt und auf Wunsch regelmäßig angezeigt, verschickt oder ausgedruckt werden. So erhalten Sie den transparenten und einfachen Überblick zum energetischen Gebäudestatus. In der pro.Building Suite können neben Energiedaten auch weitere Sensordaten, wie beispielsweise Temperatur, CO₂-Werte, Luftfeuchtigkeit, Präsenz, Personenzählung gespeichert, visualisiert und verarbeitet werden. Diese ermöglichen weitere Anwendungsszenarien wie etwa Cleaning on demand, Flex Desk oder die präsenzgeführte Regelung.
Energiemonitoring in Bestandsgebäuden
Gerade in Bestandsgebäuden stellt die Nachrüstung von Energiemonitoringsystemen eine Herausforderung dar. Häufig sind bestehende Anlagen nicht für eine digitale Datenerfassung ausgelegt. Doch mit modernen IoT-Lösungen und drahtlosen Sensortechnologien lassen sich auch in älteren Gebäuden Energiemonitoringsysteme effizient nachrüsten. Durch eine schrittweise Implementierung können Unternehmen den Energieverbrauch analysieren und gezielte Optimierungsmaßnahmen ergreifen, ohne hohe Investitionskosten zu verursachen.
Der erste Schritt ist die zuverlässige Zähleranbindung, zum Beispiels kabelbasiert per M-Bus oder drahtlos per LoRaWAN. LoRaWAN eignet sich besonders für die Nachdigitalisierung von Bestandsgebäuden aufgrund
- der hohen Reichweite und Durchdringung im Gebäude,
- der langen Batterielaufzeit von bis zu 10 Jahren und
- dem geringen Verkabelungsaufwand.


























