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Wer, wenn nicht wir….

Die DEOS AG eröffnet ihr neues Büro- und Schulungszentrum!

Die auf Gebäudeautomationssysteme spezialisierte und weltweit tätige DEOS AG hat mit dem Neubau ihres 2.600 m² großen Büro- und Schulungszentrums in Rheine ein futuristisches und hochmodernes Gebäude realisiert. Es zählt zu den energieeffizientesten Gebäuden Europas und erreicht schon heute den IQ-Wert 143 von maximal 150 auf der IQ-Richtskala für intelligente Gebäudeautomation.

Bei der offiziellen Einweihungsfeier der neuen DEOS-Firmenzentrale zeigten sich die über 200 Besucher und Gäste interessiert und beeindruckt anlässlich dieser Manifestation modernster Gebäudeautomation.

Teilnehmer der Einweihungsfeier waren auch Gäste aus dem benachbarten Ausland wie den Niederlanden, Dänemark, Finnland, Schweden und der Schweiz. Der Vorstand des familiengeführten mittelständischen Unternehmens hatte schon zu Beginn der Bauphase deutlich gemacht, mit dem Neubau der Unternehmenszentrale in Rheine in vielfältiger Weise Maßstäbe setzen zu wollen. Folgerichtig betonte der Vorstandsvorsitzende der DEOS AG, Stefan Plüth, in seiner Begrüßung diesen Anspruch: „Wer, wenn nicht wir, steht in der Verpflichtung ein solches Gebäude zu bauen?“ Mit Stolz erläuterte Stefan Plüth die eindrucksvollen Fakten und Zahlen zum neuen DEOS Firmensitz bei dem z. B. der Primärenergiebedarf um mehr als 20 % unter dem EnEV-Wert liegt.

„Wir wollten von Anfang an mit diesem Gebäude verdeutlichen, was heute mit moderner und energieeffizienter Gebäudetechnik sowie Automatisierung möglich ist“, so der DEOS-Vorstandsvorsitzende. Hierzu zählte er einige weitere Beispiele auf: So die mehrfarbigen LED-Leuchten, die im gesamten Gebäude so gesteuert werden können, dass das Temperaturspektrum des Lichts über den Tag hinweg dem menschlichen Biorhythmus folgt. Bei Sonneneinstrahlung und bereits geringer Luftfeuchte entfaltet die Titandioxid-Beschichtung „EcoClean“ der Aluminium-Fassade ihre luftreinigende Wirkung. Dabei binden an der Oberfläche durch das UV-Licht freigewordene Elektronen Radikale, die organische Substanzen wie Vogelkot, Moose, Abgase und Smogpartikel zersetzen. Gleichzeitig entsteht eine hydrophile und extrem glatte Oberfläche, von der die Schadstoffe bei Regen oder Tau abgespült werden. Die Energieerzeugung für die TGA-Anlagen erfolgt durch eine Holzpellet-Heizung (160 kW) und zwei Kältemaschinen (je 95 kW), die die erzeugte thermische Leistung an zwei je 5.000 l große Speicher abgeben. Mit zwei Rückkühlern auf dem Gebäudedach wird, sofern es die Temperatur der Außenluft zulässt, so viel freie Kühlung wie möglich realisiert.

Nach einer eineinhalbjährigen Bauzeit konnte der neue Gebäudekomplex von 120 Mitarbeitern des Unternehmens bereits im August 2014 bezogen und jetzt auch den Kunden und Systempartnern des münsterländischen Herstellers und Entwicklers von Gebäudeautomation präsentiert werden.

Der Architekt Ulrich Borowski verwies in seinen Ausführungen u. a. auf ein Zitat von Victor Hugo: „Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Bei dem DEOS Firmensitz handle es sich um ein elegantes Gebäude, durch dessen zeitlos schlichte Erscheinung „Schönheit“ dauerhaft erhalten bleibt. Mit dieser Investition habe sich das Unternehmen einen Firmensitz geschaffen, der nicht nur ein hervorragendes erstes Referenzgebäude in eigener Sache sei, sondern künftig auch die erfolgreiche Lobbyarbeit der DEOS für den verstärkten Einsatz von hochwertiger TGA propagiere und sich damit für mehr Energieeffizienz einsetze, so Boroswski.

Prof. Dr. Höttecke, Mitglied des DEOS-Aufsichtsrats, ging in seinen Ausführungen u. a. auf das nach wie vor weithin fehlende und kaum vorhandene Bewusstsein beim Energieverbrauch von Gebäuden ein. Zwar kenne jeder den Spritverbrauch seines Autos, der Energieverbrauch des eigenen Gebäudes sei aber in der Regel kaum bekannt. „Kaum eine Anwendungstechnologie kann so viel zum Gelingen der Energiewende beitragen wie die Gebäudeautomation“, so Höttecke. Allein die faktischen Zahlen würden eine deutliche Sprache sprechen. 41 % der gesamten Primärenergie in Deutschland werde in den Gebäuden verbraucht - davon über 80 % fürs Heizen und Kühlen.

40% seiner Lebenszeit verbringe der Mensch in geschlossenen Räumen. Jedoch stellten die 19,5 Millionen Gebäude in Deutschland eine nicht so medienwirksame Kulisse dar wie die 25 000 Windkraftanlagen. Allerdings könne die Energiewende in Deutschland nicht auf dem Feld, sondern schon eher bei der Optimierung der jeweils von Gebäuden verbrauchten Energie erzielt werden.