11.01.2021

DEOS AG unterstützt lokale Sozialberatungsstelle

In schwierigen Zeiten zusammenhalten

Mit einer Spende an die lokale Sozialberatungsstelle Salzstreuer unterstützt DEOS Menschen in Rheine in unterschiedlichen Notlagen. Die Folgen der Corona-Pandemie werden in der Arbeit der 43 ehrenamtlichen Helfer immer sichtbarer. „Wir stellen verstärkt fest, dass Geringverdiener, die nur noch in Kurzarbeit arbeiten, in Problemlagen geraten“, sagte Karin Günther, Vorstandsmitglied des Salzstreuer e.V.

Daher entschied die gesamte DEOS AG auf das Versenden von Weihnachtspräsenten zu verzichten und beschloss, den dafür eingeplanten Betrag einer sozialen Einrichtung zur Verfügung zu stellen. Dabei fiel die Wahl auf den Salzstreuer, dessen Engagement fast ausschließlich durch viele Spenden aus unterschiedlichsten Quellen möglich ist. „Spenden dieser Größenordnung helfen uns enorm“, sagte Rüdiger Hölscher, ebenfalls Vorstandmitglied des Salzstreuer e.V.

v.l. Karin Günther, Vorstand Salzstreuer; Stefan Plüth, Vorstandsvorsitzender und CEO DEOS AG; Rüdiger Hölscher, Vorstand Salzstreuer

Hilfe in schwierigen Zeiten

280 Menschen betreute der Salzstreuer im vergangenen Jahr. Dabei wurden 178 Lebensmittelgutscheine ausgegeben. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Salzstreuer helfen aber auch in unterschiedlichen Notsituationen, unter anderem auch bei Ausfüllen von Anträgen. Weil das Büro infolge der Schutzmaßnahmen nicht mehr für den Publikumsverkehr geöffnet war, erfolgte die Kommunikation mit den Hilfsbedürftigen auf anderen Wegen: Vom Zettel im Briefkasten, über E-Mails und telefonische Kontakte. Wenn das Spendenaufkommen ausreicht, dann gibt es für besonders bedürftige Familien auch immer eine Weihnachtsaktion. Für die Erwachsenen ist das ein Lebensmittelgutschein, für Kinder gibt es zusätzliche Bekleidungsgutscheine. „77 Familien konnten wir in diesem Jahr damit unterstützen“, berichteten Günther und Hölscher gestern. In besonderen Fällen vergibt der Salzstreuer auch Darlehen. Zum Beispiel, wenn das Geld für dringend notwendige Investitionen einfach nicht vorhanden ist. „Dann zahlen die Leute einen Kühlschrank über Jahre bei uns ab“, berichtete Karin Günther.

Die Helfer stellen in den vergangenen Jahren zunehmend fest, dass zunehmend ältere alleinstehende Rentner mit monatlich kleinen Renten sich melden. „Was da im Monat reinkommt, das reicht so gerade fürs Leben. Aber wenn eine Reparatur ansteht, dann fallen diese Menschen in ein Loch“, erläuterten Günther und Hölscher im Gespräch mit Stefan Plüth. Der zollte den vielen Ehrenamtlichen seinen Respekt und dankte für dieses anerkennenswerte ehrenamtliche Engagement.