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Energiepolitischer Sprecher der FDP bei der DEOS

Rheine. „Gibt es das alles auch für Privathaushalte?“ FDP-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Welp stellte die Frage, die alle Besucher der DEOS-Firmengruppe bewegte. Firmeninhaber Stefan Plüth hatte gerade über Möglichkeiten zur Energieeinsparungen von in der Spitze 70 Prozent berichtet und dabei insbesondere auch Klaus Breil, den energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion sowie deren mittelstandspolitische Sprecherin Claudia Bögel tief beeindruckt. Und das galt auch für Rheines FDP-Fraktionschef Alfred Holtel und seinen Kollegen Detlef Brunsch.
Auf Vermittlung des FDP-Landtagskandidaten Sascha Nolden hatten sie sich zum Besuch bei DEOS getroffen, um sich über attraktive Möglichkeiten zur Energieeinsparung informieren zu lassen. Der Privatkunde muss allerdings noch warten. „Wir arbeiten daran, auch hier in absehbarer Zeit Angebote zu machen. Aber bei Gebäuden ab ca. 500 Quadratmetern übernehmen wir gern die Aufgabe, sofort beim Energiesparen zu helfen“, informierte Plüth die Gäste.

Klimaschutz und Energieeinsparen sei möglich. Während über die Fassadendämmung nur Einsparwerte von 10 Prozent erreicht werden könnten, sei das von DEOS entwickelte Verfahren nachweislich in der Lage, unmittelbar nach beim Einbau bis zu 70 Prozent der bisher benötigten Energie für Strom und Heizung einzusparen. 30 Prozent seien stets sofort zu erreichen. „Das sind keine Versprechungen. Wir können das nachweisen“, machte Plüth klar. Er verwies auf verschiedene Firmen, die sich für das in seinem Unternehmen entwickelte System entschieden hätten. Allerdings gebe es noch einen Wettbewerbsnachteil: Während die Fassadensanierung etwa vom Staat bezuschusst werde, sei das bei seinem Einsparungsverfahren nicht der Fall. Das müsse geändert werden.
Diesen Ball nahmen Claudia Bögel und Klaus Breil gleich auf. Sie sagten zu, sich in Berlin dafür einzusetzen, dass bei der Energiewende auch seine digitalen Energie-Optimierungssysteme mit in den Förderkatalog aufgenommen werden. „Mit Ihrem Verfahren eröffnet sich ein großes Einsparpotenzial. Und mit Energie wollen wir ja sparsamer als bisher umgehen“, machten die beiden FDP-Wirtschaftspolitiker deutlich. Plüth hatte darauf verwiesen, dass sein System bereits in vielen Ländern der Welt erfolgreich eingesetzt wird. In Ibbenbüren habe sich der Rat für die Umrüstung eines großen Teils seines Gebäudebestandes auf das DEOS-Raumlüftungssystem entschieden. Dort rechne man bereits jetzt mit einer Halbierung der Stromkosten und einer Einsparung von bis zu 40 Prozent bei den Heizkosten.

„Lüftungsanlagen, wie wir sie nutzen, sind optimal!“, erklärte Stefan Plüth und wies darauf hin, dass stets und dauerhaft ein optimales Klima herrsche. Nicht nur für Schulen sei das ein Idealfall, weil dadurch der ständige Streit um das Lüften entfalle, stets und ständig ein sehr gutes Raum- und damit auch Lernklima herrsche. Begeistert zeigten sich die Besucher allesamt. Die FDP-Politiker aus Rheine bedauerten, dass bei der Sanierung des Rathauses das ortsansässige Unternehmen nicht zum Zuge gekommen ist.


Münsterländische Volkszeitung und Westfälische Nachrichten vom 10. Mai 2012