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Auf dem Weltmarkt zu Hause

Wie viele Mittelständler entwickelte sich auch die DEOS AG aus Rheine im zurückliegenden Jahrzehnt als High-Tech-Unternehmen zu einer international agierenden Firma. Auf dem Weg vom "local hero" zum "global player" hat das Unternehmen schon diverse Meilensteine gesetzt. Und der Strom der Zeit kennt für den Technologieführer für Systeme zur Energieoptimierung nur eine Richtung - nach oben.

„Wir wachsen jährlich um bis zu 30 Prozent. Und das wird auch so bleiben“, sagt der Vorstandsvorsitzende Stefan Plüth. Seine Zuversicht leitet er auch aus den großen Entwicklungen ab. „Energie wird knapper, dieser Trend wird sich nicht umkehren.“ Und er gilt weltweit. Die Inbetriebnahme der neuen Firmenzentrale im Frühjahr 2014 mit deren speziellen Schulungsbereich für Systempartner und Kunden aus aller Welt wird diese positive Entwicklung  noch verstärken, zeigt sich der Mittelständler überzeugt.    

Die DEOS ist seit längerem in der Türkei engagiert und hat dort bereits diverse Projekte abgewickelt. Unter anderem wurde 2013 in Istanbul ein Einkaufszentrum in Betrieb genommen sowie eine Fachhochschule und ein Krankenhaus im Osten des Landes. Mustafa Aygün ist Bürgermeister des Stadtteils Kecioren von Anakara und gleichzeitig Mitglied im Kreistag von Ankara und im Kongress der Gemeinden und Regionen Europas. Bei einem Besuch der DEOS AG in Begleitung von Rheines Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder informierte er sich über neue Entwicklungen und Technologien im Bereich der Energieoptimierung.

Mit realisierten Projekten in Lettland, Finnland, Dänemark, Großbritannien, Österreich, Schweiz, Italien, Bangladesch, Iran, Jordanien, Libanon, Dubai, Abu Dhabi, USA, Kanada und China generiert die DEOS AG 40 Prozent ihres Umsatzes im Exportgeschäft. Ziel der DEOS ist es diesen Bereich auf 80 bis 90 Prozent zu steigern.

In der globalen Strategie nimmt die DEOS AG auch sogenannte Nischenmärkte in den Blick, so auch jüngst auf der Technologie-Messe in Sri Lanka. Seit geraumer Zeit engagiert sich der Rheiner Spezialist für Energiemanagement auf dem Markt dieses kleinen asiatischen Landes. Angebahnt wurde der neue Geschäftskontakt über einen Systempartner der DEOS AG in Dubai. Sri Lanka zählt in Asien zu den Ländern mit den höchsten Energiekosten.

Die Energieerzeugung erfolgt dort außer durch Wasserkraft größtenteils durch nicht sehr leistungsstarke und oftmals veraltete Ölkraftwerke. Das „schwarze Gold“ bezieht die ehemalige britische Kolonie in erster Linie aus dem Iran und dem Irak.

Die letzten Preissteigerungen umfassten zum Teil Teuerungsraten von bis zu 50 %, obwohl die Entwicklung des Energiepreises  in Sri Lanka nicht an das Einkommen der Menschen gekoppelt ist.

Diese Abhängigkeit von teuren Ölimporten birgt nicht nur für die Volkswirtschaft des Landes große Risiken, sondern trifft auch hier wie so oft insbesondere den kleinen Mann. Ein Thema mit gesellschaftspolitischer Brisanz. Es ist daher nicht allein aus Gründen der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft nötig, sich Gedanken über die Energiekosten zu machen. Häufig wird rund die Hälfte der Energie in Gebäuden nutzlos verwendet. Wer in unseren Breitengraden oder in anderen Ländern die Energiewende ernst meint, der muss die Einsparpotenziale durch modernes Energiemanagement optimal nutzen.